Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Konkordie, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Konkordie · Nominativ Plural: Konkordien
Aussprache 
Worttrennung Kon-kor-die
Wortbildung  mit ›Konkordie‹ als Erstglied: Konkordienbuch · Konkordienformel

Typische Verbindungen zu ›Konkordie‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konkordie‹.

Verständnis leuenberger stuttgarter wittenberger

Verwendungsbeispiele für ›Konkordie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber auch diese Konkordie von 1580 schuf nur für einen Teil des deutschen Luthertums eine gemeinsame Lehrgrundlage. [Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1494]
Erst 1973 kam es mit der »Leuenberger Konkordie« zur Abendmahlsgemeinschaft. [Die Welt, 17.04.2003]
In der Wittenberger Konkordie kam die Bekenntnisbildung zu einem vorläufigen Abschluß. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 313]
Er hat seinen Standpunkt stets kompromißlos festgehalten, auch bei und nach Abschluß der Wittenberger Konkordie (1536). [Schweizer, E. u. a.: Abendmahl. In: Galling, Kurt (Hg.), Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 189]
Im Mai 1536 wurde unter stattlicher Beteiligung oberdeutscher Theologen die Konkordie in Wittenberg vollzogen. [Stupperich, R.: Bucer. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 8295]
Zitationshilfe
„Konkordie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konkordie>.

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