Konnubium

WorttrennungKon-nu-bi-um (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache, veraltet Ehe(gemeinschaft)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Eherecht kann durch disziplinare Maßnahmen das Konnubium der Getauften nicht aufheben oder formell einschränken.
Dombois, H.: Mischehe. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 11938
Das bestehende oder fehlende Konnubium wäre dann naturgemäß bei allen zu einem »ethnischen« Sonderbewußtsein entwickelten Gemeinschaften eine normale Konsequenz rassemäßiger Anziehung oder Absonderung.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 208
Historische Anleihen jenseits des 20. Jahrhunderts begreift sie als Konnubium mit einer Aussätzigen.
Die Welt, 11.05.2001
Zitationshilfe
„Konnubium“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konnubium>, abgerufen am 20.07.2019.

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