Konsistenz, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Konsistenz · Nominativ Plural: Konsistenzen · wird meist im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKon-sis-tenz
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Konsistenz‹ als Grundform: ↗konsistent
eWDG, 1969

Bedeutung

Physik Beschaffenheit der Dichte, des Zusammenhalts der einzelnen Teilchen eines Stoffes, Festigkeit
Beispiele:
etw. ist von flüssiger, gasförmiger, breiiger, fester, zäher, spröder Konsistenz
etw. auf seine äußere Form und Konsistenz untersuchen
Kleister von bestimmter Konsistenz aus Stärke, Dextrinen [Urania1959]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

konsistent · Konsistenz
konsistent Adj. ‘fest, dauerhaft, widerspruchsfrei’, entlehnt (18. Jh.) aus lat. cōnsistēns (Genitiv cōnsistentis), Part. Präs. von lat. cōnsistere ‘sich hinstellen, feststehen, bestehen’, zu lat. sistere ‘stehen, stellen’. Dazu die Abstraktbildung Konsistenz f. ‘Grad des Zusammenhangs eines Stoffes, Dichte, gedanklicher Zusammenhang’ (18. Jh.), entlehnt aus mlat. consistentia ‘Zusammenhang’.

Thesaurus

Synonymgruppe
Anordnung · ↗Aufbau · ↗Beschaffenheit · ↗Form · ↗Geflecht · ↗Gefüge · ↗Gerippe · ↗Gerüst · Konsistenz · ↗Organisation · ↗Qualität · ↗Struktur · ↗Zustand
Oberbegriffe
Unterbegriffe
Synonymgruppe
Konsistenz · ↗Viskosität

Typische Verbindungen
computergeneriert

Aroma Aussehen Dichte Geruch Geschmack Haltbarkeit Kontinuität Sauce Suppe Teig Verläßlichkeit cremig dickflüssig eigenartig flüssig geschmeidig gewünscht gummiartig inner klebrig knackig logisch luftig mehlig ordnungspolitisch sahnig sirupartig sämig verdünnen weich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konsistenz‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hier kommt schlussendlich auch die Konsistenz des Tees ins Spiel.
Der Tagesspiegel, 29.05.2005
Was da versteigert wird, ist in seiner Konsistenz für den Bürger so etwas wie Luft.
Die Welt, 16.08.2000
Es hat eine geringe Konsistenz, d.h. es neigt zum Verlaufen.
o. A.: Lexikon der Kunst - C. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 20595
D. gibt ihm aber eine bis heute fortwirkende gedankliche Konsistenz.
Weizsäcker, C. F. von: Descartes. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 21457
Dadurch wird das Kollektiv weitmaschiger und beweglicher, verliert aber gleichzeitig an Konsistenz.
Burkhardt, Werner: Jazz. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 39787
Zitationshilfe
„Konsistenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konsistenz>, abgerufen am 16.09.2019.

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