Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Konskription, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Konskription · Nominativ Plural: Konskriptionen
Aussprache 
Worttrennung Kon-skrip-ti-on
Wortbildung  formal verwandt mit: konskribieren
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

veraltet Einziehung zum Heeresdienst, bei der man sich loskaufen oder vertreten lassen kann
Beispiel:
Mit dem Kolben mußten die Rekruten zur Konskription getrieben werden [ MoloEin Deutscher67]

Thesaurus

Militär
Synonymgruppe
Dienst an der Waffe · Kriegsdienst · Wehrdienst  ●  Konskription  veraltet · Militärdienst  Hauptform · Dienst am Vaterland  ugs. · Kommiss  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Konskription‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handelt sich hauptsächlich um Konskriptionen aus dem Hofkammerarchiv in Wien, die allerdings teilweise nur auszugsweise wiedergegeben werden. [Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 1037]
Zusammen mit den wieder angelaufenen Konskriptionen kommt man so auf das von Napoleon geforderte bergische Kontingent von 2500 Soldaten. [Die Zeit, 05.02.1990, Nr. 06]
Als sie auftauchen, wendet sich der Volkszorn gegen sie und die mißliebige Obrigkeit, die drüben im angrenzenden Zimmer zur Konskription versammelt ist. [Die Zeit, 05.02.1990, Nr. 06]
Dabei hatte Preußen im 18. Jahrhundert durchaus die Konskription gekannt. [Die Zeit, 30.04.2001, Nr. 18]
Mit der am 3. Januar 1813 verfügten Konskription soll nun ein drittes Armeekorps aufgestellt werden. [Die Zeit, 05.02.1990, Nr. 06]
Zitationshilfe
„Konskription“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konskription>.

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