Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Konstitutionalismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kon-sti-tu-ti-ona-lis-mus · Kon-sti-tu-tio-na-lis-mus · Kons-ti-tu-ti-ona-lis-mus · Kons-ti-tu-tio-na-lis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Politik
1.
Staatsform, bei der Rechte und Pflichten der Staatsgewalt (besonders des Monarchen) und der Bürger in einer Verfassung festgelegt sind
2.
für den Konstitutionalismus eintretende Lehre

Typische Verbindungen zu ›Konstitutionalismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konstitutionalismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Konstitutionalismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Offensichtlich handelt es sich hier um einen halbierten global orientierten Konstitutionalismus. [Die Zeit, 24.07.1992, Nr. 31]
Nichts aber erscheint der Partei offenbar gefährlicher als die Idee des Konstitutionalismus. [Die Zeit, 14.10.2013, Nr. 41]
Die folgenden Ausführungen sind dem Souveränitätskonzept gewidmet und dem in ihm verankerten Konstitutionalismus. [Süddeutsche Zeitung, 16.09.2002]
In manchem erinnert das Europäische Parlament an den vorparlamentarischen Konstitutionalismus, teils an die Delegiertenstrukturen internationaler Organisationen. [Die Welt, 12.06.2004]
Die Erinnerung an den südwestdeutschen Konstitutionalismus war dabei von Gewicht. [Die Welt, 07.09.2001]
Zitationshilfe
„Konstitutionalismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konstitutionalismus>.

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