Konstruktivismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kon-struk-ti-vis-mus · Kons-truk-ti-vis-mus · Konst-ruk-ti-vis-mus
Wortbildung  mit ›Konstruktivismus‹ als Letztglied: ↗Sozialkonstruktivismus
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
bildende Kunst Kunst(richtung), bei der die geometrisch-technische Konstruktion wichtigstes Gestaltungsprinzip ist
2.
Wissenschaft, Philosophie Lehre, die den konstruktiven Aufbau besonders der Mathematik u. der Logik vertritt

Typische Verbindungen zu ›Konstruktivismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konstruktivismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Konstruktivismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es erzeugt dann aktiv ein Bild unserer Welt, die Philosophie nennt dies Konstruktivismus.
Süddeutsche Zeitung, 23.07.2002
Immer steht dabei aber die musikantische Grundhaltung über intellektuellem Konstruktivismus.
Schollum, Robert: Kubizek. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 33500
Warum muß hier wie dort der Maler Albrecht als einziger den Konstruktivismus repräsentieren?
Die Zeit, 17.04.1964, Nr. 16
Verkörpern sie nicht ebenso den verstandesmäßigen Konstruktivismus der mittelalterlichen Scholastik?
Gudenrath, Eduard: Geist und Gestalt in der Baukunst, Berlin: Oestergaard 1929, S. 125
Konzept erkennbar, es begann eine eigenständige Auseinandersetzung mit dem Konstruktivismus.
o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 22321
Zitationshilfe
„Konstruktivismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konstruktivismus>, abgerufen am 30.10.2020.

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