Konsum, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Konsums · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKon-sum
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Konsum‹ als Erstglied: ↗Konsumausgabe · ↗Konsumdenken · ↗Konsumflaute · ↗Konsumgenossenschaft · ↗Konsumgewohnheit · ↗Konsumgut · ↗Konsumkredit · ↗Konsumkritik · ↗Konsumkritiker · ↗Konsummöglichkeit · ↗Konsumnachfrage · ↗Konsumraum · ↗Konsumtempel · ↗Konsumterror · ↗Konsumverein · ↗Konsumverweigerer · ↗Konsumware · ↗Konsumwelt · ↗Konsumwut · ↗konsumfreudig · ↗konsumgeil · ↗konsumieren · ↗konsumnah · ↗konsumorientiert
 ·  mit ›Konsum‹ als Letztglied: ↗Alkoholkonsum · ↗Bierkonsum · ↗Drogenkonsum · ↗Erstkonsum · ↗Fernsehkonsum · ↗Fettkonsum · ↗Fleischkonsum · ↗Kulturkonsum · ↗Lebensmittelkonsum · ↗Massenkonsum · ↗Medienkonsum · ↗Medikamentenkonsum · ↗Tabakkonsum · ↗Weinkonsum · ↗Zigarettenkonsum
eWDG, 1969

Bedeutung

Verbrauch von Konsumgütern, besonders von Lebensmitteln und Genussmitteln
Beispiele:
der Konsum von Genussmitteln ist sehr hoch
den Konsum von Milch, Obst steigern
der Konsum von Bier, Fett, Medikamenten darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten, muss eingeschränkt werden, ist angestiegen
der übermäßige Konsum von Alkohol, Zigaretten ist schädlich
der Konsum an Kleidern, Küchenmaschinen, Spielzeug, Getreide, Gas
übertragen
Beispiele:
der Konsum an Lustspielfilmen ist sehr groß
der literarische Konsum
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

konsumieren · Konsument · Konsum · Konsumgenossenschaft · Konsumtion · Konsumtionsmittel
konsumieren Vb. ‘verbrauchen, verzehren’, im 16. Jh. entlehnt aus gleichbed. lat. cōnsūmere (cōnsumptum; zu lat. sūmere ‘nehmen, kaufen, an-, aufwenden, verbrauchen’). Konsument m. ‘Verbraucher’ (17. Jh.), lat. cōnsūmēns (Genitiv cōnsūmentis) ‘verbrauchend’, Part. Präs. von lat. cōnsūmere. Konsum m. ‘Verbrauch’, Eindeutschung (19. Jh.) von älterem Consumo (18. Jh.), einer Entlehnung von gleichbed. ital. consumo, dementsprechend auch im Dt. mit Betonung der zweiten Silbe. Konsumgenossenschaft f. ‘Interessengemeinschaft der Verbraucher’ (19. Jh.); oft verkürzt (mit Betonung der ersten Silbe) Konsum (20. Jh.), das auch die ‘genossenschaftliche Verkaufsstelle’ bezeichnet. Konsumtion f. ‘Verbrauch’ (17. Jh.), aus lat. cōnsūmptio (Genitiv cōnsūmptiōnis) ‘Aufzehrung’, im 19. Jh. in der Allgemeinsprache von Konsum (s. oben) verdrängt. Konsumtionsmittel Plur. ‘Produkte für den individuellen oder gesellschaftlichen Verbrauch’ (20. Jh.), Konsumptionsmittel (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Konsum · ↗Verbrauch  ●  ↗Konsumption  fachspr. · ↗Konsumtion  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Genuss · ↗Verbrauch
  • multipler Substanzgebrauch  ●  Mischkonsum  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkohol Ankurbelung Belebung Cannabis Droge Ecstasy Getränk Haschisch Heroin Investition Kokain Marihuana Produktion Rauschgift Tabak Zigarette ankurbeln beleben bremsen demonstrativ drosseln dämpfen einschränken exzessiv inländisch privat schwach stagnieren stimulieren übermäßig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konsum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Bürgern würde dann mehr Geld für den Konsum an anderer Stelle übrig bleiben.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2004
Doch trotz der geringen Löhne können auch sie am Konsum teilnehmen.
Der Tagesspiegel, 16.09.2004
Wichtig war vor allem auch der gemeinsame Konsum von Unterhaltung.
Haibl, Michaela: Kunst - Unterhaltung. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 449
Der Konsum schließt mittags um zwölf, es ist fünf Minuten vor.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 291
Die Produktion der wichtigsten wirtschaftlichen Güter und aller Konsum ist hiervon abhängig.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 125
Zitationshilfe
„Konsum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konsum#1>, abgerufen am 19.03.2019.

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Konsum, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Konsums · Nominativ Plural: Konsums
Aussprache
WorttrennungKon-sum (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›Konsum‹ als Erstglied: ↗Konsumkaufhaus · ↗Konsumladen · ↗Konsummarke · ↗Konsumverkaufsstelle
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
nur im Singular
Konsumgenossenschaft
Beispiele:
sie trat in den Konsum ein
der Konsum zahlt seinen Mitgliedern Gewinnanteile aus
2.
Verkaufsstelle einer Konsumgenossenschaft, besonders Lebensmittelgeschäft
Beispiel:
sie kauft im Konsum ein
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

konsumieren · Konsument · Konsum · Konsumgenossenschaft · Konsumtion · Konsumtionsmittel
konsumieren Vb. ‘verbrauchen, verzehren’, im 16. Jh. entlehnt aus gleichbed. lat. cōnsūmere (cōnsumptum; zu lat. sūmere ‘nehmen, kaufen, an-, aufwenden, verbrauchen’). Konsument m. ‘Verbraucher’ (17. Jh.), lat. cōnsūmēns (Genitiv cōnsūmentis) ‘verbrauchend’, Part. Präs. von lat. cōnsūmere. Konsum m. ‘Verbrauch’, Eindeutschung (19. Jh.) von älterem Consumo (18. Jh.), einer Entlehnung von gleichbed. ital. consumo, dementsprechend auch im Dt. mit Betonung der zweiten Silbe. Konsumgenossenschaft f. ‘Interessengemeinschaft der Verbraucher’ (19. Jh.); oft verkürzt (mit Betonung der ersten Silbe) Konsum (20. Jh.), das auch die ‘genossenschaftliche Verkaufsstelle’ bezeichnet. Konsumtion f. ‘Verbrauch’ (17. Jh.), aus lat. cōnsūmptio (Genitiv cōnsūmptiōnis) ‘Aufzehrung’, im 19. Jh. in der Allgemeinsprache von Konsum (s. oben) verdrängt. Konsumtionsmittel Plur. ‘Produkte für den individuellen oder gesellschaftlichen Verbrauch’ (20. Jh.), Konsumptionsmittel (19. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Konsum · ↗Verbrauch  ●  ↗Konsumption  fachspr. · ↗Konsumtion  fachspr.
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Genuss · ↗Verbrauch
  • multipler Substanzgebrauch  ●  Mischkonsum  ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkohol Ankurbelung Belebung Cannabis Droge Ecstasy Getränk Haschisch Heroin Investition Kokain Marihuana Produktion Rauschgift Tabak Zigarette ankurbeln beleben bremsen demonstrativ drosseln dämpfen einschränken exzessiv inländisch privat schwach stagnieren stimulieren übermäßig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Konsum‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Den Bürgern würde dann mehr Geld für den Konsum an anderer Stelle übrig bleiben.
Süddeutsche Zeitung, 26.10.2004
Doch trotz der geringen Löhne können auch sie am Konsum teilnehmen.
Der Tagesspiegel, 16.09.2004
Wichtig war vor allem auch der gemeinsame Konsum von Unterhaltung.
Haibl, Michaela: Kunst - Unterhaltung. In: Enzyklopädie des Nationalsozialismus, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1997], S. 449
Der Konsum schließt mittags um zwölf, es ist fünf Minuten vor.
Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 291
Die Produktion der wichtigsten wirtschaftlichen Güter und aller Konsum ist hiervon abhängig.
Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 125
Zitationshilfe
„Konsum“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konsum#2>, abgerufen am 19.03.2019.

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