Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kontingenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [kɔntɪŋˈgɛnʦ]
Worttrennung Kon-tin-genz
Wortbildung  mit ›Kontingenz‹ als Erstglied: Kontingenztabelle
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
Philosophie das Kontingentsein; kontingente Beschaffenheit
b)
Logik Möglichkeit und gleichzeitige Nichtnotwendigkeit (einer Aussage)
2.
Statistik, Psychologie Häufigkeit bzw. Grad der Wahrscheinlichkeit des gemeinsamen Auftretens zweier Sachverhalte, Merkmale usw.

Typische Verbindungen zu ›Kontingenz‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kontingenz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kontingenz‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur artikulierte Kontingenz ermöglicht es der Interaktion, sich selbst zu steuern. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 944]
Was uns nervös macht, ist auch gar nicht die Kontingenz an sich. [Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43]
Aber es findet sich stets wieder als Abstand, als unbegründbare Kontingenz. [Die Zeit, 17.02.1992, Nr. 07]
Sie sehen darin keine Kontingenzen, keine Optionen, die auch anders laufen könnten. [Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 1005]
Auf ihre Weise ringen alle Bücher mit der Kontingenz des exponierten Jahres. [Süddeutsche Zeitung, 14.11.2002]
Zitationshilfe
„Kontingenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kontingenz>.

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