Kontingenz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache  [kɔntɪŋ'gɛnʦ]
Worttrennung Kon-tin-genz
Wortbildung  mit ›Kontingenz‹ als Erstglied: ↗Kontingenztabelle
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
Philosophie das Kontingentsein; kontingente Beschaffenheit
b)
Logik Möglichkeit und gleichzeitige Nichtnotwendigkeit (einer Aussage)
2.
Statistik, Psychologie Häufigkeit bzw. Grad der Wahrscheinlichkeit des gemeinsamen Auftretens zweier Sachverhalte, Merkmale usw.

Typische Verbindungen zu ›Kontingenz‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kontingenz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kontingenz‹

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Auf ihre Weise ringen alle Bücher mit der Kontingenz des exponierten Jahres.
Süddeutsche Zeitung, 14.11.2002
Was uns nervös macht, ist auch gar nicht die Kontingenz an sich.
Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43
Nur artikulierte Kontingenz ermöglicht es der Interaktion, sich selbst zu steuern.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 944
Die Erfahrung der Kontingenz religiöser Kulturen zwingt die Religionen zur irreversiblen Koexistenz.
Hagemann, Ludwig: Ökumenismus. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 6247
Das Problem des Bösen hängt für diese Denker mit der Individuation und der Kontingenz des menschlichen Seins zusammen.
Trillhaas, W.: Theodizee. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 5897
Zitationshilfe
„Kontingenz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kontingenz>, abgerufen am 17.05.2021.

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