Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Konventuale

Worttrennung Kon-ven-tu-ale · Kon-ven-tua-le
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
katholische Kirche stimmberechtigtes Mitglied eines Konvents
2.
Angehöriger eines Zweiges des Franziskanerordens

Verwendungsbeispiele für ›Konventuale‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In ihm wirkten Konventualen, Jesuiten und Schwestern Unserer Lieben Frau von Sion. [o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 9136]
Als Paul V. ihn 1621 vom General der Konventualen unabhängig machte, zählte er bereits 15000 Mitglieder. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 3295]
Die Konventualen wählen auf Lebenszeit den Abt, der dann vom Kirchenamt bestätigt wird. [o. A. [sd.]: Abt von Loccum. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]]
Die geringe Anzahl von Konventualen erforderte eine Verstärkung des Kirchenchors durch ländliche Dilettanten. [Senn, Walter: Stams (Tirol). In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 8982]
Die Konventualen wählten einen eigenen General, der auf Befehl des Papstes den Namen Generalmagister führen mußte. [o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 15545]
Zitationshilfe
„Konventuale“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Konventuale>.

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