Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kopfblatt, das

Grammatik Substantiv (Neutrum)
Worttrennung Kopf-blatt
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Zeitungswesen Tageszeitung, die sich von einer anderen größeren Tageszeitung nur durch einen eigenen Namen und eigenen Lokalteil unterscheidet

Thesaurus

Synonymgruppe
Kopfblatt · Mantelzeitung · Nebenausgabe
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele für ›Kopfblatt‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In allen Zonen erscheinen etwa 130 Zeitungen, dazu über 100 Kopfblätter. [o. A.: 1947. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19156]
Unter seiner Führung und der seines Mitgesellschafters Jakob Funke wurde sie mit zahlreichen Kopfblättern zur größten deutschen Regionalzeitung. [Süddeutsche Zeitung, 10.10.1995]
Es gab statt dessen den Werkszeitungskonzern der Ida, zweiundfünfzig Kopfblätter in einer Auflage von viermalhunderttausend. [Reger, Erik [d.i. Dannenberger, Hermann]: Union der festen Hand, Kronberg/Ts.: Scriptor 1976 [1931], S. 978]
Außerdem sind hier noch die „Freie Presse“ und das „Gütersloher Morgenblatt“, auch ein Kopfblatt, mit Außenredaktionen vertreten. [Die Zeit, 25.03.1966, Nr. 13]
Zitationshilfe
„Kopfblatt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfblatt>.

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