Kopfjagd, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Kopf-jagd
Wortzerlegung Kopf Jagd
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Erbeutung von Köpfen getöteter Gegner bei bestimmten Naturvölkern

Verwendungsbeispiele für ›Kopfjagd‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei diesen Prärie‑Indianern wurde die Kopfjagd "Töten, um sich die Augen auszuweinen" genannt. [Süddeutsche Zeitung, 18.09.2001]
Nur bei der anderen Hälfte der Jobs beginnt nun die "Kopfjagd". [Süddeutsche Zeitung, 14.11.1998]
Das Leben ist unsicher und unheilvoll geworden, da die größten und notwendigsten kosmischen Opfer, Kopfjagd und Sklavenopfer, nicht mehr dargebracht werden können. [Althaus, P.: Eschatologie. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1958], S. 1082]
Die Kopfjagd war früher ein wichtiger Bestandteil bestimmter Dajak‑Kulturen – wie auch anderer südostasiatischer Stämme. [Die Zeit, 12.03.2001, Nr. 11]
Was in den vergangenen Wochen in Kalimantan geschehen ist, war in Wahrheit keine Kopfjagd. [Die Zeit, 12.03.2001, Nr. 11]
Zitationshilfe
„Kopfjagd“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfjagd>.

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