Kopflosigkeit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKopf-lo-sig-keit (computergeneriert)
Wortzerlegungkopflos-igkeit
eWDG, 1969

Bedeutung

Unbesonnenheit, Verwirrung
Beispiele:
es herrscht allgemeine Kopflosigkeit
eine Nachricht ruft Kopflosigkeit hervor
in seiner Kopflosigkeit hatte er das Wichtigste vergessen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Änderungen zeugten von Kopflosigkeit angesichts der Kritik an der Reform, die damit halb zurückgenommen werde.
Süddeutsche Zeitung, 24.01.1998
Durch Kopflosigkeit wird eine unangenehme Situation nicht besser, sondern schlimmer.
Der Tagesspiegel, 17.01.2001
Die kroatische Zivilbevölkerung spürt die Kopflosigkeit ihrer Führung am stärksten.
Die Zeit, 26.11.1993, Nr. 48
Das macht allenthalben den Vorreiter, Zeichen gebend zur bedingungslosen Kapitulation, Euphorische Kopflosigkeit im Anblick der meteorologischen Zukunft.
Kronauer, Brigitte: Die Frau in den Kissen, Stuttgart: Klett-Cotta 1990, S. 410
Polizei und Feuerwehr reagierten mit gewohnter Präzision, doch die politische Führung wurde rasch ein Opfer eigener Hysterie und Kopflosigkeit.
Der Spiegel, 07.02.1983
Zitationshilfe
„Kopflosigkeit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopflosigkeit>, abgerufen am 21.01.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
kopflos
kopflings
Kopfleuchte
Kopfleiste
Köpflein
Kopfmassage
Kopfmensch
Kopfnicken
Kopfnote
Kopfnuss