Kopfnicken, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKopf-ni-cken (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
ein anerkennendes, zustimmendes, freundliches, zufriedenes, kurzes, leichtes Kopfnicken
mit einem Kopfnicken danken
etw. mit einem Kopfnicken beantworten
jmdn. durch Kopfnicken grüßen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gruß Kopfschütteln Lächeln allgemein anerkennend antworten aufmunternd beantworten bedachen bedenken begrüßen beifällig bejahen bestätigend bloß danken eifrig einhellig ernten erwidern freundlich grüßen heftig höflich quittieren signalisieren stumm verständnisvoll wohlwollend zustimmend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kopfnicken‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur Frauen gibt sie die Hand, Männer bekommen ein huldvolles Kopfnicken.
Die Zeit, 27.09.2006, Nr. 46
Meine ausgestreckte Hand übersah er, nur ein kurzes Kopfnicken hielt er für angebracht.
Beckenbauer, Franz: Einer wie ich, München: Wilhelm Heyne Verlag 1977, S. 85
Mit einem verlegenen Kopfnicken, noch nackt, bedankt sich Mattern für den Zwang.
Bauer, Josef Martin: So weit die Füße tragen, Frankfurt a.M: Fischer 1960 [1955], S. 78
Die Mädchen gingen mit einem kurzen Kopfnicken zur Thür hinaus.
Duncker, Dora: Großstadt. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1900], S. 15080
Neben bejahendem Kopfnicken und Lächeln ist dies eine Form des aktiven Zuhörens.
Der Tagesspiegel, 19.05.2002
Zitationshilfe
„Kopfnicken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfnicken>, abgerufen am 17.02.2019.

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