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Kopfstein, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kopfstein(e)s · Nominativ Plural: Kopfsteine
Aussprache 
Worttrennung Kopf-stein
Wortzerlegung Kopf Stein
Wortbildung  mit ›Kopfstein‹ als Erstglied: Kopfsteinpflaster
eWDG

Bedeutung

großer, wenig behauener Pflasterstein
Beispiel:
in der Nähe des Hafens waren die Straßen noch mit Kopfsteinen gepflastert

Thesaurus

Synonymgruppe
Binderstein · Kopfstein (im Mauerwerk)

Verwendungsbeispiele für ›Kopfstein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch die Platte war in das Pflaster eingelassen, saß fest auf einem Kopfstein. [Hahn, Ulla: Unscharfe Bilder, München: Deutsche Verlags-Anstalt 2003, S. 155]
Der Platz vor dem Haus war mit Kopfsteinen grob gepflastert, sah völlig anders aus als heute. [Die Welt, 27.09.2002]
Die Straße, verrutschter Kopfstein und Sand, verliert sich in den Feldern. [Die Zeit, 17.09.1998, Nr. 39]
Und auch für Personalwohnungen habe sich kein Bedarf ergeben, so von Kopfstein. [Süddeutsche Zeitung, 10.12.2003]
Quer über den staubigen Kopfstein watschelt eine Schar weißer Enten. [Süddeutsche Zeitung, 27.05.1997]
Zitationshilfe
„Kopfstein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfstein>.

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