Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kopfwäsche, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Kopf-wä-sche
Wortzerlegung Kopf Wäsche

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. das Waschen der Haare
  2. 2. [salopp] Tadel, Zurechtweisung
eWDG

Bedeutungen

1.
das Waschen der Haare
Beispiel:
eine gründliche Kopfwäsche
2.
salopp Tadel, Zurechtweisung
Beispiel:
er musste sich eine ordentliche Kopfwäsche gefallen lassen

Verwendungsbeispiele für ›Kopfwäsche‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Feinwaschmittel oder Körperseife eignen sich übrigens nicht für eine Kopfwäsche. [Braun, Anne u. Nell, Edith: Man muß sich nur zu helfen wissen, Leipzig: Verl. für die Frau 1971, S. 72]
Auch bekommt es ihnen ausgezeichnet, etwa eine Stunde vor der Kopfwäsche, mit gutem Öl eingerieben zu werden. [Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 20]
Direkt nach dem Spiel gab es vom Mannschaftsrat eine Kopfwäsche. [Bild, 14.01.2006]
Die Niebaum‑Schelte ist nicht die erste Kopfwäsche in diesen Tagen. [Bild, 15.04.1999]
Am liebsten würde er Wasser gleicher Quellqualität zur Kopfwäsche benutzen. [Wondratschek, Wolf: Mozarts Friseur, München, Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 88]
Zitationshilfe
„Kopfwäsche“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfw%C3%A4sche>.

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