Kopfzerbrechen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kopfzerbrechens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Kopf-zer-bre-chen
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich mühevolles Nachdenken, um einen Ausweg aus einer schwierigen Situation zu finden
Beispiele:
etw. macht, bereitet jmdm. viel, genug, wenig Kopfzerbrechen
etw. erfordert, verursacht Kopfzerbrechen
er machte sich [Dativ] darüber nicht viel Kopfzerbrechen
Da gibt es kein langes Kopfzerbrechen [G. KaiserTanakaII]

Typische Verbindungen zu ›Kopfzerbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kopfzerbrechen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kopfzerbrechen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Frage nach einem Veto bereitet Frankreich dennoch zunehmend Kopfzerbrechen.
Die Welt, 06.03.2003
Nicht diese Bürger jedoch bereiten den Beamten das größte Kopfzerbrechen.
Süddeutsche Zeitung, 04.11.2000
Daß es schwer lösbar ist, braucht jetzt kein Kopfzerbrechen mehr zu machen.
Feyerabend, Paul: Wider den Methodenzwang, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1976, S. 83
Das war gar nicht so einfach und machte viel Kopfzerbrechen.
Grzimek, Bernhard: Kein Platz für wilde Tiere, Köln: Lingen [1973] [1954], S. 260
Zitationshilfe
„Kopfzerbrechen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopfzerbrechen>, abgerufen am 11.07.2020.

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