Kopula, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kopula · Nominativ Plural: Kopulas
Aussprache
WorttrennungKo-pu-la (computergeneriert)
HerkunftLatein
eWDG, 1969

Bedeutungen

1.
Sprachwissenschaft Hilfszeitwort, das Subjekt und Prädikatsnomen verbindet
Beispiel:
in dem Satz ›sein Vater war Tischler‹ ist ›war‹ die Kopula
2.
Biologie geschlechtliche Vereinigung, Begattung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Im Gebrauch der Kopula erst gewinnt die logische Synthesis, die sich im Urteil vollzieht, ihre adäquate sprachliche Bezeichnung und Bestimmung.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 284
Das durch die Kopula ausgesprochene Sein kümmert sich ganz und gar nicht um die Existenz des Subjekts.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 542
Ganze Satzreihen kommen ohne Kopula aus, Wörter werden durch Querstriche in Sinnpartikel zerlegt oder durch Bindestriche in lange Ketten gebunden.
Die Zeit, 04.12.1992, Nr. 50
Zitationshilfe
„Kopula“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kopula>, abgerufen am 15.12.2018.

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