Koriander, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Korianders · Nominativ Plural: Koriander · wird meist im Singular verwendet
Worttrennung Ko-ri-an-der
Herkunft Latein
eWDG, 1969

Bedeutung

krautartiges Doldengewächs mit fein zerteilten, unangenehm nach Wanzen riechenden Blättern, dessen Früchte als Gewürz verwendet werden
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Koriander m. Gewürz- und Heilpflanze. Ahd. kullantar m. n.? (9. Jh.), aengl. cellender, entlehnt aus mlat. coliandrum n., griech. kolíandron (κολίανδρον), dieses dissimiliert aus mlat. coriandus m., lat. coriandrum n., griech. koríandron (κορίανδρον), dem mhd. koriander, kreander, nhd. Koriander m. (15. Jh.), mnd. cariander folgt. Eine ältere Ausgangsform lautet griech. koríannon (κορίαννον) n. Vgl. Marzell 1, 1160.

Typische Verbindungen zu ›Koriander‹

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Verwendungsbeispiele für ›Koriander‹

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Einige Stunden ziehen lassen und mit dem frisch gehackten Koriander abschmecken.
Süddeutsche Zeitung, 13.07.2001
Die Einfuhr von Zimt ist erlaubt, aber nicht von Koriander.
Die Zeit, 14.06.2010, Nr. 24
Seine knackige Säure wird belebt mit weißem Pfeffer und Koriander.
Die Welt, 23.10.2004
In dem kleinen Restaurant duftet es nach Zitronengras und Koriander.
Der Tagesspiegel, 10.08.2003
Schwarzer und weißer Pfeffer, Koriander und andere Gewürzkörner sind frisch gemahlen noch einmal so aromatisch.
Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 164
Zitationshilfe
„Koriander“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Koriander>, abgerufen am 01.12.2020.

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