Kosmopolitismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kos-mo-po-li-tis-mus
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Weltanschauung, die den Menschen vornehmlich als Glied der ganzen Menschheit sieht und keinen Unterschied zwischen den Angehörigen der verschiedenen Nationen und Länder erkennt

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Überall-zuhause-Sein(-Wollen) · Kosmopolitismus · ↗Weltbürgertum
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Kosmopolitismus‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kosmopolitismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kosmopolitismus‹

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Die wachsende Zahl internationaler Organisationen kennzeichne einen Kosmopolitismus von oben.
Süddeutsche Zeitung, 19.12.2000
Er ist für Kant nicht bloß verträglich, er ist geradezu identisch mit Kosmopolitismus.
Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11
So taugt beim Essen beispielsweise zum Nachweis der Bildung nur ein ausgeprägter Kosmopolitismus.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 599
Ihre Privilegien, ihr Kosmopolitismus und ihr Status als überlebende Juden und als Kommunisten waren ihre Stigmata.
Honigmann, Barbara: Ein Kapitel aus meinem Leben, München Wien: Carl Hanser Verlag 2004, S. 5
Wenn Kosmopolitismus anders als etwa in christlichem Sinne ein Ideal wäre, so wäre er für Vergangenheit und Zukunft ein zutiefst unwahres Ideal.
Mauthner, Fritz: Wörterbuch der Philosophie. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1910], S. 18174
Zitationshilfe
„Kosmopolitismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kosmopolitismus>, abgerufen am 16.04.2021.

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