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Kosmopolitismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kos-mo-po-li-tis-mus
Herkunft Griechisch
eWDG

Bedeutung

Weltanschauung, die den Menschen vornehmlich als Glied der ganzen Menschheit sieht und keinen Unterschied zwischen den Angehörigen der verschiedenen Nationen und Länder erkennt

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Überall-zuhause-Sein(-Wollen) · Kosmopolitismus · Weltbürgertum
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Kosmopolitismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kosmopolitismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kosmopolitismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er ist für Kant nicht bloß verträglich, er ist geradezu identisch mit Kosmopolitismus. [Die Zeit, 09.03.1990, Nr. 11]
Die wachsende Zahl internationaler Organisationen kennzeichne einen Kosmopolitismus von oben. [Süddeutsche Zeitung, 19.12.2000]
Sie hat sich immer ihren Kosmopolitismus zugute gehalten, und sie kann auch gar nicht anders, als kosmopolitisch zu sein. [Süddeutsche Zeitung, 25.10.2000]
Nicht alle sprechen dabei von Kosmopolitismus, aber in diese Richtung zielen sie dennoch. [Die Zeit, 10.11.2007, Nr. 46]
So taugt beim Essen beispielsweise zum Nachweis der Bildung nur ein ausgeprägter Kosmopolitismus. [Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 599]
Zitationshilfe
„Kosmopolitismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kosmopolitismus>.

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