Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kosmotheismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Kos-mo-the-is-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Philosophie philosophische Anschauung, die Gott und Welt als Einheit begreift

Verwendungsbeispiele für ›Kosmotheismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jan Assmann, der Ägyptologe, beschreibt den langen Weg vom Kosmotheismus über den Polytheismus zum Monotheismus und die ethisch‑ psychologische Voraussetzungen abendländischen Wirtschaftens. [Süddeutsche Zeitung, 01.08.2001]
Aber ist Hitlers Vernunftreligion, deren Tempel Sternwarten sein sollten, mit "Kosmotheismus" nicht verblüffend gut beschrieben? [Die Welt, 25.08.2001]
Im Gegensatz zum jüdisch‑christlichen Eingottglauben, der von Schuldbewusstsein und der Sehnsucht nach Erlösung geprägt ist, kommt der Kosmotheismus ganz ohne Moral aus. [Die Welt, 25.08.2001]
Daher sehe ich auch das Gegenteil dieses so verstandenen "Mono” ‑theismus nicht im "Poly” ‑, sondern im "Kosmotheismus”. [Süddeutsche Zeitung, 15.09.2004]
Zitationshilfe
„Kosmotheismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kosmotheismus>.

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