Kostverächter, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKost-ver-äch-ter
WortzerlegungKostVerächter
eWDG, 1969

Bedeutung

scherzhaft kein Kostverächter seinnicht wählerisch im Essen, in der Liebe sein
Beispiele:
darin bin ich kein Kostverächter
ein Kostverächter war er nie gewesen, und bei den Eltern ging es neuerdings schmal genug her [PolenzBüttnerbauer1,191]
er sei in punkto Frauen kein Kostverächter gewesen [PenzoldtErdenwurm105]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nein, ein »Kostverächter« sei er nicht, sagt er über sich.
Die Zeit, 24.10.2011, Nr. 43
Das heißt aber nicht, dass er ein Kostverächter ist oder nicht gerne hinschauen würde.
Bild, 27.03.2001
Gleich dem Onkel ist er kein Kostverächter, aus dunklen Augen blitzt es listig wie bei "OH".
Der Tagesspiegel, 15.08.2001
Wenn es um die Wurst geht, sind die Deutschen keine Kostverächter.
Süddeutsche Zeitung, 08.09.1994
Das Motto sagt schon alles: auch Microsofts Office-Lösung ist kein Kostverächter.
C't, 1996, Nr. 12
Zitationshilfe
„Kostverächter“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kostverächter>, abgerufen am 14.12.2019.

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