Kräfteverhältnis, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kräfteverhältnisses · Nominativ Plural: Kräfteverhältnisse
Aussprache
WorttrennungKräf-te-ver-hält-nis (computergeneriert)
WortzerlegungKraftVerhältnis
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiele:
das politische, militärische Kräfteverhältnis in Europa, zwischen verschiedenen Gruppen
die Veränderung, Verschiebung des Kräfteverhältnisses
das Kräfteverhältnis stören, berücksichtigen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Tatsächlich spiegelte das einseitige Geschehen das ganze Bild ungleicher Kräfteverhältnisse.
Süddeutsche Zeitung, 19.04.1999
Das lag weniger an den ungleichen Kräfteverhältnissen auf dem Rasen.
Der Tagesspiegel, 18.03.1999
Doch angesichts des klaren Kräfteverhältnisses im Bundestag lohnte es nicht, sich hierüber den Kopf zu zerbrechen.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 260
Es geht hier nicht um bloße Symbolik des nationalen Wahns und auch nicht allein um die Kräfteverhältnisse.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 479
Diese Lösung würde eine starke Störung des Kräfteverhältnisses in Europa bedeuten und »eine gefährliche militärstrategische Situation« schaffen.
Nr. 268: Erstes Treffen der Außenminister der Zwei plus Vier vom 5. Mai 1990. In: Deutsche Einheit, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1990], S. 27397
Zitationshilfe
„Kräfteverhältnis“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kräfteverhältnis>, abgerufen am 20.06.2019.

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