Krachmacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKrach-ma-cher (computergeneriert)
WortzerlegungKrach-macher
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich Person oder Sache, die Lärm verursacht
Beispiele:
der Kleine ist ein rechter Krachmacher
dein Motorrad ist aber ein Krachmacher

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer nicht auf beiden Ohren taub ist oder in einer sehr lauten Umgebung arbeitet, macht wohl lieber einen weiten Bogen um die Krachmacher.
C't, 1999, Nr. 15
Der MG ZR ist ein farbenfroher Krachmacher, aber kein kraftvoller Sportsmann.
Bild, 19.07.2002
Ein schnauzbärtiger Kneipier hat endlich die listige Idee, beide rivalisierenden Krachmacher zur Ruhe zu bringen.
Die Zeit, 08.04.1977, Nr. 15
Folglich müssten die ungeliebten Krachmacher auch in Wohngebieten aufgestellt werden.
Süddeutsche Zeitung, 15.01.2002
Christoph Schlingensief, der Krachmacher des Theaters, will ernst genommen werden.
Der Tagesspiegel, 15.12.2001
Zitationshilfe
„Krachmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krachmacher>, abgerufen am 06.12.2019.

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