Kraftloserklärung

WorttrennungKraft-los-er-klä-rung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(offizielle) Mitteilung, dass eine Bestimmung, ein Gesetz o. Ä. nicht mehr in Kraft ist

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit dem Ablauf eines Monats nach der letzten Einrückung in die öffentlichen Blätter wird die Kraftloserklärung wirksam.
o. A.: Bürgerliches Gesetzbuch. In: Schönfelder: Deutsche Gesetze : Sammlung des Zivil-, Straf- und Verfahrensrechts, München: Beck 1997
Der Anteil könne durch die Kraftloserklärung aber mit der bloßen Vorlage des Papiers nicht mehr geltend gemacht werden.
Süddeutsche Zeitung, 19.01.1995
Schließlich gelten diese Sondervorschriften für die Kraftloserklärung bestimmter Urkunden wie im Beispielsfall.
Zimmermann, Theo: Der praktische Rechtsberater, Gütersloh: Bertelsmann [1968] [1957], S. 359
Die Gesellschaft kann die Aktionäre in den Gesellschaftsblättern öffentlich auffordern, ihre Aktien zur Vermeidung der Kraftloserklärung innerhalb einer bestimmten Frist einzuliefern.
Eltzbacher, Paul: Deutsches Handelsrecht, Berlin: Simon 1925 [1924], S. 192
Daher ist auch nicht die Kraftloserklärung des gesamten Berliner Giro-Sammelbestandes und des Bestandes der weiter in Frage kommenden Plätze der Ostzone durchführbar.
Die Zeit, 18.02.1946, Nr. 07
Zitationshilfe
„Kraftloserklärung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kraftloserklärung>, abgerufen am 10.12.2019.

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