Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kragenweite, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kragenweite · Nominativ Plural: Kragenweiten
Aussprache 
Worttrennung Kra-gen-wei-te
Wortzerlegung Kragen Weite
eWDG

Bedeutung

Weite des Kragens, die die Größe eines Herrenoberhemdes bestimmt
Beispiel:
er hat eine größere Kragenweite als ich
umgangssprachlich, übertragen jmd., etw. ist nicht jmds. Kragenweite (= jmd., etw. gefällt jmdm. nicht, sagt jmdm. nicht zu)
Beispiel:
dein Freund, diese Arbeit ist nicht meine Kragenweite!

Verwendungsbeispiele für ›Kragenweite‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nun mag dieses hochkarätige Halbjahresschlußdiner nicht für jedermanns finanzielle Kragenweite passen. [Süddeutsche Zeitung, 24.06.1995]
An Bord war doch noch so ein toller Typ, voll Janinas Kragenweite. [Bild, 02.02.2001]
Heute kümmern sich drei deutsche Konfektionswerke um Ärmeleinsätze und Kragenweite. [Die Welt, 15.01.2005]
Wer akzeptiert, dass Zweifel und Suche genau unsere metaphysische Kragenweite sind, kann mit ihnen Frieden schließen. [Die Zeit, 28.12.2012, Nr. 52]
Für die großen Städte fehlen der CSU oft noch die Leute mit der passenden Kragenweite. [Die Zeit, 01.03.1996, Nr. 10]
Zitationshilfe
„Kragenweite“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kragenweite>.

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