Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kran, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kran(e)s · Nominativ Plural: Krane/Kräne
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Kran‹ als Erstglied: Kranbühne · Kraneberger · Kranenberger · Kranenheimer · Kranfahrer · Kranführer · Krankabel
 ·  mit ›Kran‹ als Letztglied: Abschleppkran · Auslegerkran · Autokran · Baukran · Bockkran · Bootskran · Brückenkran · Derrickkran · Drehkran · Gaskran · Gießkran · Hafenkran · Hebekran · Kabelkran · Kippkran · Ladekran · Lastkran · Laufkran · Mastenkran · Mastkran · Portalkran · Schwenkkran · Schwerlastkran · Schwimmkran · Turmkran · Verladekran · Wasserkran · Wippkran
eWDG

Bedeutungen

1.
Vorrichtung zum Heben, Senken oder Versetzen von schweren Lasten
Beispiele:
ein mächtiger, hoher, schwerer, fahrbarer Kran
ein Kran von hoher Tragkraft
den Kran einsetzen, bedienen, führen
Technikder Ausleger eines Krans
2.
landschaftlich Wasserhahn, Gashahn
Beispiel:
Da drehte der Arzt seinen Kran ab [ SeghersSiebtes Kreuz4,93]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kran m. Hebevorrichtung für schwere Lasten (15. Jh.), landschaftlich auch ‘Wasser-, Gas-, Zapfhahn’. Der alte Name des Kranichs spätmhd. (md.) krane, mnd. krān(e), mnl. crāne, nl. kraan, aengl. cran, engl. crane (s. Kranich) wird (wohl im Bereich der Hanse) auf das Hebezeug wegen der Ähnlichkeit mit Kopf und Hals des Vogels übertragen; im Ostnd., Rhein. und in der Altmark gilt Kran auch für ‘Zapfhahn’. Einen ähnlichen Bedeutungsübergang zeigen griech. géranos (γέραγέρανος) ‘Kranich’ und ‘Hebemaschine’, lat. grūs ‘Kranich’ und ‘Mauerbrecher’ und russ. žurávl’ (журавль) ‘Kranich’ und ‘Brunnenschwengel’.

Thesaurus

Technik
Synonymgruppe
Kran[Hinweis: weitere Informationen erhalten Sie durch Ausklappen des Eintrages]
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Schienendrehkran  ●  Eisenbahndrehkran DDR

Typische Verbindungen zu ›Kran‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kran‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kran‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Seine Prüfung am Kran, haben sie gesagt, kann er auch dort machen. [Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 787]
Einige schienen ihr resolut genug, einen Kran führen zu können. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 304]
Dann hob ein Kran den Deckel, der 270 Jahre lang nicht bewegt worden war. [Die Zeit, 25.02.2013, Nr. 08]
Das geht viel schneller als beim herkömmlichen Transport mit Kränen. [Die Zeit, 30.06.2012, Nr. 26]
Der Kran könne erst morgens um acht Uhr einfahren, sagten die Arbeiter. [Die Zeit, 14.06.2010, Nr. 24]
Zitationshilfe
„Kran“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kran>.

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