Kranzniederlegung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Kranz-nie-der-le-gung
Wortzerlegung KranzNiederlegung
eWDG, 1969

Bedeutung

feierlicher Akt an Gedenkstätten, bei dem ein oder mehrere Kränze niedergelegt werden
Beispiel:
am Vormittag des Gedenktages findet eine Kranzniederlegung am Ehrenmal statt

Typische Verbindungen zu ›Kranzniederlegung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kranzniederlegung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kranzniederlegung‹

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Mit einer Kranzniederlegung gedachten die beiden Politiker der zivilen Opfer.
Die Zeit, 25.02.2008 (online)
Außerdem wird es noch eine zweite Parade russischer Veteranen und eine Kranzniederlegung geben.
Süddeutsche Zeitung, 04.04.1995
Nach einer Gedenkfeier erfolgt dann am Schwedenstein die obligatorische Kranzniederlegung.
Ketman, Per u. Wissmach, Andreas: DDR - ein Reisebuch in den Alltag, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1986, S. 312
Nach einer Feierstunde in der Oper begibt sich der Führer zur Kranzniederlegung an das Ehrenmal.
o. A.: 1937. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 7508
Außerdem habe ich die Kranzniederlegung am Grabe Masaryks in Lanyi, die Frank verboten hatte, ausdrücklich erlaubt.
o. A.: Einhundertdreiundsechzigster Tag. Dienstag, 25. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 11546
Zitationshilfe
„Kranzniederlegung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kranzniederlegung>, abgerufen am 09.08.2020.

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