Krauskopf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKraus-kopf
WortzerlegungkrausKopf
Wortbildung mit ›Krauskopf‹ als Erstglied: ↗krausköpfig
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
Kopf mit Kraushaar
b)
Person mit Kraushaar
2.
abwertend jmd., der zu krausen Gedanken neigt; Wirrkopf
3.
Technik Senker mit kegelförmigem, gefurchtem Kopf; Spitzsenker

Thesaurus

Synonymgruppe
Wirrkopf  Hauptform, abwertend · ↗Chaot  ugs., abwertend · Konfusling  ugs., selten · Krauskopf  geh., fig. · ↗Spinner  ugs., abwertend
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der schweißglänzende Krauskopf tauchte in Feuerland ebenso auf wie in Deutschland.
Der Spiegel, 12.10.1981
Da ist sie wieder, die kleine Magere mit der Stupsnase und dem Krauskopf.
Die Zeit, 11.09.1992, Nr. 38
Landauer, der den Krauskopf die ganze Zeit beobachtet hatte, winkte mit drei Fingern einen lässigen Gruß.
Reimann, Brigitte: Franziska Linkerhand, Berlin: Neues Leben 1974, S. 135
Wie er beim Einatmen ihres Aromas die Augenbrauen hebt und den Krauskopf schief legt.
Süddeutsche Zeitung, 16.12.2002
Sie verkauft an der Praca da Figueira Pflanztöpfchen mit grünen Krausköpfen, Büschel kleinblättrigen Basilikums.
Süddeutsche Zeitung, 29.06.2002
Zitationshilfe
„Krauskopf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krauskopf>, abgerufen am 19.03.2019.

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