Krawallmacher, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKra-wall-ma-cher
WortzerlegungKrawall-macher
eWDG, 1969

Bedeutung

salopp, abwertend jmd., der Krawall, Lärm macht
Beispiel:
jugendliche Krawallmacher

Thesaurus

Synonymgruppe
Gewaltbereiter · Krawallmacher · ↗Radaubruder · ↗Randalierer · ↗Ruhestörer · ↗Schreihals · ↗Unruhestifter  ●  ↗Krawallant  schweiz.
Assoziationen
Synonymgruppe
Choleriker · ↗Feuerkopf · ↗Hitzkopf · Krawallmacher · jähzorniger Mensch · leicht erregbarer Mensch  ●  Krawallbürste  ugs.
Oberbegriffe
Assoziationen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chaot Demonstrant Vorgehen angreifen autonom bekannt bewerfen englisch fernhalten festnehmen hindern hundert jugendlich link notorisch potenziell protestantisch randalieren verhängen vermummt vorgehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Krawallmacher‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er stellte jedoch auch klar, dass es nicht darum gehe, "die Krawallmacher" zu verteidigen.
Die Zeit, 28.11.2011, Nr. 48
Für die Krawallmacher ist es ein besonderer Kick, wenn sie hier alles kaputtschlagen können.
Der Tagesspiegel, 16.06.2001
Die Idee finde er zwar gut, die wirklichen Krawallmacher aber seien ja nicht da.
Die Welt, 26.04.1999
Sie melden Demonstrationen nur selten an - niemand weiß, wann die Krawallmacher wieder ausrücken, um die Straßen zu verwüsten.
Bild, 08.05.2000
Als die Krawallmacher abgezogen waren, zeigte sich Kassel von seiner liebenswürdigen Seite.
Brandt, Willy: Erinnerungen, Berlin: Ullstein 1997 [1989], S. 192
Zitationshilfe
„Krawallmacher“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krawallmacher>, abgerufen am 22.10.2019.

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