Kreationismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kre-ati-onis-mus · Kre-atio-nis-mus · Krea-ti-onis-mus · Krea-tio-nis-mus
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders in den USA verbreitetes) fundamentalistisches Festhalten an einer wörtlichen Auslegung des biblischen Schöpfungsberichtes (wobei wissenschaftliche Vorstellungen, denen die darwinistische Evolutionstheorie zugrunde liegt, als unbeweisbar und nicht verifizierbar strikt abgelehnt werden)

Verwendungsbeispiele für ›Kreationismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Kreationismus findet er lediglich einige Ausgangsfragen interessant, alles andere sei haltlos.
Die Zeit, 28.10.2013, Nr. 43
Der Kreationismus, also der Glaube an eine übernatürliche Schöpfung, ist seit 150 Jahren tot.
Die Zeit, 25.03.2009, Nr. 14
Die Väter des Kreationismus haben bekundet, ihr Ziel sei es, auch auf politischem Wege die glaubensneutrale Wissenschaft zu verdrängen.
Die Welt, 22.12.2005
Grünbaums durchaus unheiliger Zorn richtet sich natürlich in erster Linie gegen die neuerdings wieder populär werdende Lehre des Kreationismus.
Süddeutsche Zeitung, 20.08.2003
Nur 28 Prozent der Amerikaner glauben an diese Wissenschaft, während 48 Prozent den Kreationismus für richtig halten, die Schöpfungslehre.
Der Tagesspiegel, 24.08.2003
Zitationshilfe
„Kreationismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kreationismus>, abgerufen am 08.08.2020.

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