Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kreationismus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kre-ati-onis-mus · Kre-atio-nis-mus · Krea-ti-onis-mus · Krea-tio-nis-mus
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

(besonders in den USA verbreitetes) fundamentalistisches Festhalten an einer wörtlichen Auslegung des biblischen Schöpfungsberichtes (wobei wissenschaftliche Vorstellungen, denen die darwinistische Evolutionstheorie zugrunde liegt, als unbeweisbar und nicht verifizierbar strikt abgelehnt werden)

Typische Verbindungen zu ›Kreationismus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kreationismus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kreationismus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Kreationismus findet er lediglich einige Ausgangsfragen interessant, alles andere sei haltlos. [Die Zeit, 28.10.2013, Nr. 43]
Der Kreationismus, also der Glaube an eine übernatürliche Schöpfung, ist seit 150 Jahren tot. [Die Zeit, 25.03.2009, Nr. 14]
Schon im Wahlkampf des Jahres 2000 hatte sich Bush wohlwollend über Kreationismus im Unterricht geäußert. [Die Zeit, 04.01.2006, Nr. 01]
Grünbaums durchaus unheiliger Zorn richtet sich natürlich in erster Linie gegen die neuerdings wieder populär werdende Lehre des Kreationismus. [Süddeutsche Zeitung, 20.08.2003]
Die Väter des Kreationismus haben bekundet, ihr Ziel sei es, auch auf politischem Wege die glaubensneutrale Wissenschaft zu verdrängen. [Die Welt, 22.12.2005]
Zitationshilfe
„Kreationismus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kreationismus>.

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