Krickelkrakel, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Krickelkrakels · Nominativ Plural: Krickelkrakel
Aussprache
WorttrennungKri-ckel-kra-kel
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich etw. unleserlich Geschriebenes
Beispiele:
ich kann dieses Krickelkrakel nicht lesen
was soll dieses Krickelkrakel bedeuten?
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

krickeln · krick(e)lig · Krickelei · Krickelkrakel
krickeln Vb. ‘knistern, knarren, schlecht und kritzelnd schreiben’, auch ‘knurren, nörgeln, zanken’ (18. Jh.), Herkunft ungewiß. Ursprünglich vielleicht lautnachahmend, vgl. krick krack Interjektion lautmalend mit Sekundärablaut für das Geräusch brechenden, splitternden Holzes (Goethe). S. auch ähnlich gebrauchtes ↗krakeln. krick(e)lig Adj. ‘unzufrieden, mürrisch, kleinlich, schwächlich’ (19. Jh.). Krickelei f. ‘Verdrießlichkeit’, auch ‘schlechte Schrift’ (18. Jh.). Krickelkrakel n. ‘wirres Gerede’ (18. Jh.), ‘unleserlich Geschriebenes’ (19. Jh.).

Verwendungsbeispiel für ›Krickelkrakel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Orte intimster Inspiration, voll kryptischer Krickelkrakel, die so manches Forscherleben künftiger Ethnologen mit viel Freude füllen dürften.
Die Zeit, 14.10.1996, Nr. 42
Zitationshilfe
„Krickelkrakel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krickelkrakel>, abgerufen am 21.01.2020.

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