Kriegeradel

Worttrennung Krie-ger-adel
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

historisch adliger Stand, dessen Angehörige berufsmäßig Krieger sind

Verwendungsbeispiele für ›Kriegeradel‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Kriegeradel mit Herrschaftsvorrechten hatte es gewiß auch anderwärts gegeben, wohl in aller archaischen Kultur.
Grundmann, Herbert: Über die Welt des Mittelalters. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1965], S. 15343
Verglichen mit der funktionellen Gebundenheit des freien, mittelalterlichen Kriegeradels ist die der höfischen Aristokratie bereits sehr groß.
Elias, Norbert: Über den Prozeß der Zivilisation - Soziogenetische und psychogenetische Untersuchungen Bd. 2, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1992 [1939], S. 411
Der neue Kriegeradel, die Samurai-Kaste, formte ab dem 17. Jahrhundert seinen eigenen Geist zwischen Schwertkult und Blumensteckkunst (Ikebana).
Die Welt, 18.02.2005
Auch die arische Bezeichnung des Kriegeradels als mariana (§ 465) kehrt in den aegyptischen Nachrichten über Syrien wieder.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. I,2. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1884], S. 19677
Zitationshilfe
„Kriegeradel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kriegeradel>, abgerufen am 21.01.2021.

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