Kriegsgewinn, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKriegs-ge-winn (computergeneriert)
WortzerlegungKriegGewinn
eWDG, 1969

Bedeutung

finanzieller Gewinn durch Lieferungen an die Armee
Beispiel:
die Kriegsgewinne der Konzerne
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Besteuerung serbischen

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und in solchen Tagen dann auch noch die Quote als Teil des Kriegsgewinns mitzunehmen, das halte ich für unappetitlich.
Süddeutsche Zeitung, 14.09.2001
Infolgedessen beeilte sich Japan, seine Kriegsgewinne gegen Friedensrisiko zu versichern.
Langer, Paul F.: Japan zwischen den Kriegen. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 6708
Der Völkerbund sei zu einer Einrichtung für Sicherung der Kriegsgewinne geworden und habe zwischen besitzenden und besitzlosen Nationen unterschieden.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1933]
Die Zeiten, in denen die Neutralität für die Wirtschaft eines Staates mit großen Kriegsgewinnen auf Kosten der kriegführenden Mächte verbunden war, sind heute vorüber.
Völkischer Beobachter (Berliner Ausgabe), 06.03.1940
Von 1875 bis 1945 besaß Japan allerdings als Folge von Verträgen und Kriegsgewinnen auch die 18 nördlichen Inseln der Kette.
o. A. [jr]: Deklaration von 1956. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1993]
Zitationshilfe
„Kriegsgewinn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kriegsgewinn>, abgerufen am 20.09.2017.

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