Kriegsknecht, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKriegs-knecht
WortzerlegungKriegKnecht
eWDG, 1969

Bedeutung

veraltet Landsknecht, Söldner
Beispiel:
8000 schlecht bewaffnete, undisziplinierte Bauern ... wurden [1525] durch ebenso viele wohlgeübte und gutgerüstete Kriegsknechte mit zahlreichem Geschütz erschlagen [MehringDt. Geschichte49]

Typische Verbindungen
computergeneriert

gemein

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kriegsknecht‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch zehn Jahre früher hatte man von den deutschen Kriegsknechten nichts gehalten.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Vierter Teil: Neuzeit, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1920], S. 3456
Dieses Volk ist noch niemals in der Lage gewesen, sich von seinen schlimmsten Feinden, den Kriegsknechten, selbst zu befreien.
Tucholsky, Kurt: Deutschland - ein Kasernenhof! In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1920], S. 21840
Als „Kriegsknecht wider Willen“ hat er das Dasein im Massenhaften persönlich erlebt und erlitten.
Die Zeit, 24.03.1949, Nr. 12
Sie lebten aber zum großen Teil in den Städten als Gefolgsmänner und Kriegsknechte der Grafen.
Delbrück, Hans: Geschichte der Kriegskunst im Rahmen der politischen Geschichte - Zweiter Teil: Die Germanen, Berlin: Directmedia Publ. 2002 [1921], S. 17815
Wir wären Judas, wären Pilatus, wären den Kriegsknechten, die ihn marterten, gleich?
Hauptmann, Gerhart: Der Narr in Christo Emanuel Quint, Berlin: Aufbau-Verl. 1962 [1910], S. 291
Zitationshilfe
„Kriegsknecht“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kriegsknecht>, abgerufen am 19.01.2019.

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