Krummhorn

WorttrennungKrumm-horn (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
a)
(bes. im 16. und 17. Jahrhundert verwendetes) Holzblasinstrument in Form einer zylindrischen, am Ende kegelförmig gebohrten Röhre mit doppeltem Rohrblatt
b)
zart klingendes Zungenregister der Orgel mit zylindrischem Aufsatz
2.
ausgestorbener, aus dem Silur bekannter, meerbewohnender Kopffüßer mit kegelförmigem, gekrümmtem Gehäuse

Verwendungsbeispiele für ›Krummhorn‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dieser Umfang ist also, von eben genannten Ausnahmen abgesehen, maßgeblich für die Stimmenbesetzung mit Krummhörnern.
Berner, Alfred: Krummhorn. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1958], S. 33979
Doch Dachs ergriff nun ein mächtiges Krummhorn und stieß schmetternd Tusch.
Winckler, Josef: Der tolle Bomberg, Rudolstadt: Greifenverl. [1956] [1922], S. 74
Die beiden Krummhörner Standesbeamten werden trotz des Himmelfahrtstages Sonderschichten schieben.
Die Welt, 18.02.2005
Im Mittelalter sorgten ja die Stadtpfeifer für leichtere Unterhaltung, und die Posaune gehörte zu ihren Instrumenten wie auch das Krummhorn.
Süddeutsche Zeitung, 30.11.2002
Ein Kettenkarussell dreht sich zu arabischen Melodiebögen, vergeblich versucht ein Krummhorn auf entlegene Buden aufmerksam zu machen.
Die Zeit, 12.06.1995, Nr. 24
Zitationshilfe
„Krummhorn“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Krummhorn>, abgerufen am 23.01.2020.

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