Kukuruz, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kukuruz/Kukuruzes · wird nur im Singular verwendet
Aussprache
WorttrennungKu-ku-ruz (computergeneriert)
HerkunftTürkisch
eWDG, 1969

Bedeutung

süddeutsch, österreichisch Mais
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Kukuruz m. ‘Mais’ (vornehmlich in Österreich), Entlehnung (18. Jh.) von serbokr. kukuruz. Aus dem Öst. stammt poln. kukuryza, woraus ostpreuß. Kukuritz. Vgl. Marzell 4, 1241, wo der Name aus einem Lockruf beim Verfüttern an Federvieh erklärt wird.

Thesaurus

Botanik
Synonymgruppe
Mais  ●  Kukuruz  österr.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wurde für nötig erkannt, den Anbau von Kukuruz (Mais) beträchtlich zu erhöhen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1956]
Da waren die Maisfelder, der Kukuruz, wie sie hierzulande sagten, dessen gelb werdende Blätter in einem unfühlbaren Mittagshauch, oder von den Hitzewellen bewegt, leise raschelten.
Hartung, Hugo: Ich denke oft an Piroschka, Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg 1980 [1954], S. 51
Maritza, das Mädchen, röstete uns Maiskolben, da saß ich mit den walachischen Kindern, und wir puhlten an dem »Kukuruz«.
Bischoff, Charitas: Bilder aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1912], S. 21507
Wir kochten Riesentöpfe Kartoffeln und sie verschwanden wie Manna, wir buken Malaj aus Kukuruz.
Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 12
Auf dem Wiener Naschmarkt werden Kukuruz, Fisolen, Weichseln und Ribisl feilgeboten, und alles in Deka-Mengen.
Süddeutsche Zeitung, 29.10.1996
Zitationshilfe
„Kukuruz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kukuruz>, abgerufen am 16.12.2018.

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