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Kultform, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kultform · Nominativ Plural: Kultformen
Worttrennung Kult-form
Wortzerlegung Kult Form
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

bestimmte Erscheinungsform eines Kultes

Verwendungsbeispiele für ›Kultform‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber ob diese Kultform außerhalb Silos verbreitet und wie alt sie war, steht nicht fest. [Weber, Max: Die Wirtschaftsethik der Weltreligionen. In: Weber, Marianne (Hg.) Gesammelte Aufsätze zur Religionssoziologie, Bd. III, Tübingen: Mohr 1921 [1920-1921], S. 166]
Sie übernahm den lutherischen Katechismus, behielt aber weitgehend die alten Kultformen bei. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7265]
Die Kultform und die damit eng zusammenhängende Gestaltung der Liturgie ist in der heutigen Kirche sehr aktuell. [Die Zeit, 12.08.1960, Nr. 33]
Allerdings sind Religionen und Kultformen als Quelle und Mittel politischer Macht eine uralte historische Erscheinung. [Die Zeit, 06.07.1979, Nr. 28]
Neu in dieser nachtridentinischen Frömmigkeit ist, daß sie spezifisch katholische Lehren und Kultformen akzentuiert, antiprotestantisch und damit Bekenntnisfrömmigkeit wird. [Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 3272]
Zitationshilfe
„Kultform“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kultform>.

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