Kulturbegriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kulturbegriff(e)s · Nominativ Plural: Kulturbegriffe
WorttrennungKul-tur-be-griff (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Erweiterung Kulturpolitik breit bürgerlich definieren elitär eng erweitern erweitert fassen gefasst herrschend klassisch konservativ offen pflegen prägen traditionell umfassend verabschieden verengt weitgefaßt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kulturbegriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ist nicht die wilde Kultur der primitiven Völker die Basis unseres Kulturbegriffs geworden?
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2003
Geht man jedoch von einem weiten Kulturbegriff aus, so sind die fremdenfeindlichen Äußerungen der FPÖ auch kulturpolitisch höchst brisant.
Der Tagesspiegel, 04.10.1999
Auf eine Diskussion dieses Kulturbegriffs im Vergleich zu anderen können wir uns an dieser Stelle nicht einlassen.
Luhmann, Niklas: Soziale Systeme, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1984, S. 216
Hier steht dann der Kulturbegriff im Mittelpunkt, doch meist in dichotom.
o. A.: Lexikon der Kunst - V. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 33994
Geht man dagegen nicht sowohl vom allgemeinen Weltbegriff, als vielmehr vom allgemeinen Kulturbegriff aus, so gewinnt damit die Frage alsbald eine veränderte Gestalt.
Cassirer, Ernst: Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt: Wiss. Buchges. 1994 [1923], S. 8
Zitationshilfe
„Kulturbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kulturbegriff>, abgerufen am 24.06.2019.

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