Kulturbetrieb, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kulturbetrieb(e)s
WorttrennungKul-tur-be-trieb (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Amerikanisierung Konvention Kürzunge Mechanismus Metropole Routine Satire Sparte aufrechterhalten bundesdeutsch bürgerlich eigenständig etabliert finanziert funktionierend gefördert gängig hauptstädtisch herkömmlich herrschend hiesig hochsubventioniert kommerziell kommunal offiziell städtisch subventioniert westdeutsch zeitgenössisch österreichisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kulturbetrieb‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Deren Musik kommt noch immer nicht gut im offiziellen Kulturbetrieb des Landes an.
Die Welt, 10.04.2006
Das Sterben gehört nicht zu den erfreulichen Dingen im Leben, das ist klar, aber vermeiden läßt es sich selbst im überirdischsten Kulturbetrieb nicht.
Süddeutsche Zeitung, 08.06.1994
Der Kulturbetrieb ist, so könnte man fast sagen, dabei, seine eigenen Väter zu fressen.
konkret, 1984
Doch verbirgt sich hinter den konventionellen Formen ein Hang zum Unbürgerlichen und zum Protest am herrschenden Kulturbetrieb.
Müller-Seidel, W.: Hesse. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 10322
Allein in Bayern werden 300 Theater, Orchester und ähnliche Kulturbetriebe eingestellt.
o. A.: 1948. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1986], S. 19781
Zitationshilfe
„Kulturbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kulturbetrieb>, abgerufen am 16.07.2019.

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