Kulturschaffende, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Kulturschaffenden · Nominativ Plural: Kulturschaffende(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Kulturschaffenden, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Kulturschaffende.
WorttrennungKul-tur-schaf-fen-de
WortzerlegungKultur-schaffende
eWDG, 1969

Bedeutung

jmd., der auf kulturellem, besonders auf künstlerischem Gebiet tätig ist
Beispiel:
die Aufgaben der Kulturschaffenden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er hat es nicht gewusst, aber er konnte es kommen sehen, und in diesem Sinne war Jobs ein Kulturschaffender.
Die Zeit, 17.10.2011, Nr. 42
Schließlich hat er 60 Jahre lang pausenlos als Kulturschaffender geschuftet.
Die Welt, 14.09.2005
Die Drohung prominenter Kulturschaffender, auch sie würden dann ihre Ämter schmeißen, rettete ihn.
Der Spiegel, 13.11.1989
Das Schweigen westlicher Kulturschaffender aber ist mehr als ein Skandal.
Süddeutsche Zeitung, 08.07.2003
Vom Talent allein, das hat die Kulturindustrie sichergestellt, kann kein Kulturschaffender leben.
konkret, 1996
Zitationshilfe
„Kulturschaffende“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kulturschaffende>, abgerufen am 25.08.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Kulturschaffen
Kultursaal
kulturrevolutionär
Kulturrevolution
Kulturressort
Kulturschande
Kulturschatz
Kulturschicht
Kulturschock
Kulturschöpfer