Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kultus, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Kultus · Nominativ Plural: Kulte
Worttrennung Kul-tus
Wortbildung  mit ›Kultus‹ als Erstglied: Kultusfreiheit · Kultusgemeinde · Kultusminister · Kultusministerin · Kultusministerium · Kultussenator · Kultusverwaltung
 ·  mit ›Kultus‹ als Letztglied: Baumkultus · Heroenkultus
Herkunft Latein
eWDG

Bedeutung

Synonym zu Kult

Thesaurus

Synonymgruppe
Kult · Kultus

Typische Verbindungen zu ›Kultus‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kultus‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kultus‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Denn Religion ist vor allem anderen Gottesdienst, und die religiöse Kunst früherer Jahrhunderte hatte denn auch ihre einzige Funktion im Kultus. [Die Zeit, 14.08.1952, Nr. 33]
Es ist der Staatsminister für Unterricht und Kultus aus Oberfranken und Mittelfranken. [o. A.: Zweihundertfünfter Tag. Freitag, 16. August 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 5494]
Im Kultus wird nicht kultiviert, was ist, sondern vorbereitet, was kommen soll. [Süddeutsche Zeitung, 26.04.2001]
Der Diakon hatte die zum Kultus gebrauchten Bücher zu verwahren. [Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 306]
Die Formen des religiösen Kultus waren überall die wichtigste Veranlassung zur Entstehung fester Sitten überhaupt. [Schmoller, Gustav: Grundriß der Allgemeinen Volkswirtschaftslehre Erster Teil, Berlin: Duncker & Humblot 1978 [1900], S. 42]
Zitationshilfe
„Kultus“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kultus>.

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