Kummerfalte, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungKum-mer-fal-te (computergeneriert)
WortzerlegungKummerFalte
eWDG, 1969

Bedeutung

Beispiel:
sie hatte Kummerfalten auf der Stirn

Typische Verbindungen
computergeneriert

Gesicht Stirn tief

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kummerfalte‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Kummerfalte, die sie ins Gesicht der anderen gegraben haben, ist ihr stiller Triumph.
Die Zeit, 03.02.2005, Nr. 06
Sein pausbäckiges Gesicht bekommt Kummerfalten, als er leise davon erzählt "Ich bin immer fertig gemacht worden von den anderen.
Die Welt, 08.12.2003
Glücklich war sie, daß er ihr erlaubte, ihm eine Schwester zu sein, ihm die tiefen Kummerfalten zu glätten mit ihrem kindlichen Geplauder.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 232
Die Nase war kräftig und wohlgeformt, und längs ihrer Flügel zog sich zu der Unterlippe hin, wie erbarmungslos von grausamer Hand eingeschnitten, die sogenannte Kummerfalte.
Ebner-Eschenbach, Marie von: Meine Erinnerungen an Grillparzer. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1916], S. 10971
Aus den vertiertesten Gesichtern brach ein Schein von Menschentum hervor, ein froher Zug von Hoffnung verwischte tiefe Kummerfalten.
Braun, Lily: Memoiren einer Sozialistin. In: Lehmstedt, Mark (Hg.) Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 1339
Zitationshilfe
„Kummerfalte“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kummerfalte>, abgerufen am 25.04.2019.

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