Kummerspeck, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungKum-mer-speck (computergeneriert)
eWDG, 1969

Bedeutung

umgangssprachlich, scherzhaft Fettleibigkeit, die ungemeisterten seelischen Schwierigkeiten zugeschrieben wird
Beispiel:
Kummerspeck ansetzen

Typische Verbindungen
computergeneriert

ansetzen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kummerspeck‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dort lässt er sie sich beschimpfen und handfest in den Kummerspeck treten.
Süddeutsche Zeitung, 26.04.2000
Sie setzte beängstigen viel Kummerspeck an, dass sie von ihren Freundinnen fast nicht mehr erkannt wurde.
Bild, 06.08.2003
Als die Beziehung bald darauf in die Brüche ging, habe man ihre Gewichtszunahme allgemein als "Kummerspeck" gewertet.
Die Zeit, 13.04.2007 (online)
Der Kampf hinter den Kulissen des Automobilkonzerns sorgte für Kummerspeck.
Die Welt, 20.04.1999
Der Komiker hatte seine komische Figur verschlungen und davon einen dicken Kummerspeck angesetzt.
Strauß, Botho: Der junge Mann, München: Hanser 1984, S. 385
Zitationshilfe
„Kummerspeck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kummerspeck>, abgerufen am 13.12.2019.

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