Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kunstbetrieb, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Kunst-be-trieb
eWDG

Bedeutung

abwertend geschäftsmäßiger Betrieb um die Kunst
Beispiel:
sieht er sich inmitten eines Kunstbetriebs und Getriebes, die alle Kunst in Ware verwandelt haben [ Sinn u. Form1953]

Typische Verbindungen zu ›Kunstbetrieb‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kunstbetrieb‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kunstbetrieb‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Möchte er angesichts solcher Momente nicht doch dem Kunstbetrieb angehören? [Die Zeit, 23.06.2008, Nr. 25]
Dennoch ging es bei ihm niemals darum, sich dem Kunstbetrieb zu verweigern. [Die Zeit, 19.02.2001, Nr. 08]
Im Kunstbetrieb der achtziger Jahre scheint die Reihenfolge genau entgegengesetzt zu verlaufen. [Die Zeit, 27.03.1987, Nr. 14]
Dies alles läuft aber unter der Behauptung, man demokratisiere solcherart den Kunstbetrieb. [Die Zeit, 05.12.1969, Nr. 49]
Wo sehen sie ihre Stellung im Kunstbetrieb, wo ist die der anderen? [Süddeutsche Zeitung, 28.01.2002]
Zitationshilfe
„Kunstbetrieb“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kunstbetrieb>.

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