Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Kunstideal, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kunstideals · Nominativ Plural: Kunstideale
Worttrennung Kunst-ide-al
Wortzerlegung Kunst Ideal

Verwendungsbeispiele für ›Kunstideal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dies muß aber nicht gleichbedeutend sein mit der endgültigen Aufgabe des empiristischen Kunstideals. [Hijiya-Kirschnereit, Irmela: Selbstentblößungsrituale, Wiesbaden: Steiner 1981, S. 235]
Wichtiger als die Ausbildung eines individuellen Stils war es für die Kano‑Meister, dem jeweils herrschenden Kunstideal zu entsprechen. [o. A.: Lexikon der Kunst – K. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 19321]
Das Kunstideal der Zeit steht im bewußten Gegensatz zur Realität. [Die Zeit, 16.05.1946, Nr. 13]
Während sie die Moderne lebte wie kaum eine andere, stolperte sie über ihre tief sitzende Romantik und ein Kunstideal aus dem Quattrocento. [Süddeutsche Zeitung, 12.07.2002]
Mit Wagner aber geht Nietzsche einig im Willen zu einem neuen Kunstideal und Bildungstypus. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1952], S. 2014]
Zitationshilfe
„Kunstideal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kunstideal>.

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