Kunstlied, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungKunst-lied
WortzerlegungKunstLied
eWDG, 1969

Bedeutung

formal straffer als das Volkslied gestaltetes, meist strophisch gebautes oder durchkomponiertes Lied, dessen Komponist bekannt ist
Beispiel:
[die] Kultur des deutschen Kunstliedes, welche ... in Schubert wunderbar entspringt [Th. MannFaustus6,107]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Chanson Gassenhauer Gattung Jazz Kammermusik Oper Schlager Volkslied klassisch romantisch singen volkstümlich

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kunstlied‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zweifellos ist auch nicht jedes V. ursprünglich ein individuelles Kunstlied gewesen.
Müller-Blattau, J.: Volkslied. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 39430
Das Lied, das »Kunstlied«, war vor ihm etwas für kleine Zirkel, nichts für Karrieren.
Die Zeit, 24.05.2012, Nr. 22
Heute Abend präsentieren seine Gesangsstudenten einen Überblick über Kunstlieder von heute präsentieren.
Der Tagesspiegel, 11.02.2004
Er entwickelte das Lied, das den »Schein des Bekannten« haben sollte, bis zum Kunstlied.
o. A.: S. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 4987
Die 64 Dichtungen von J. Neander (1691) setzte Strattner als solistische Kunstlieder.
Noack, Elisabeth: Strattner. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1965], S. 21043
Zitationshilfe
„Kunstlied“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kunstlied>, abgerufen am 20.06.2019.

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