Kunstmärchen, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Kunstmärchens · Nominativ Plural: Kunstmärchen
Worttrennung Kunst-mär-chen
Wortzerlegung  Kunst Märchen
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

von einem bestimmten Autor erfundenes und gestaltetes Märchen
im Gegensatz zum überlieferten Volksmärchen

Typische Verbindungen zu ›Kunstmärchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Kunstmärchen‹.

Verwendungsbeispiele für ›Kunstmärchen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei Kunstmärchen hielten wir es für angebracht, den Kindern zu sagen, daß ein Dichter sie für die Kinder geschrieben hat.
Brumme, Gertrud-Marie: Muttersprache im Kindergarten, Berlin: Volk u. Wissen 1981 [1966], S. 66
Die Geschichte selbst ist ein Kunstmärchen des englischen Dichters, raffiniert erzählt und offenbar sentimental.
Die Zeit, 05.12.1980, Nr. 50
Auch die Integration von Schauerelementen in der Tradition des romantischen Kunstmärchens geht schief.
Süddeutsche Zeitung, 24.05.2003
In der Ballade des Grafen erfährt die Tragödie durch das Kunstmärchen von der glühenden Krone ihre symbolische Deutung.
Fath, Rolf: Werke - F. In: Reclams Opernlexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1998], S. 786
Die Kunstmärchen des Herrn Andersen zum Beispiel sind von erlesener Grausamkeit, etwa das Stück über die kleine Meerjungfrau.
Der Tagesspiegel, 01.01.2001
Zitationshilfe
„Kunstmärchen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kunstm%C3%A4rchen>, abgerufen am 18.09.2021.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Kunstmappe
Kunstmaler
kunstlos
Kunstlied
Kunstliebhaber
Kunstmarkt
kunstmäßig
Kunstmäzen
Kunstmesse
Kunstmetropole