Kursive

WorttrennungKur-si-ve (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Druckwesen Kursivschrift
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

kursiv · Kursive · Kursivschrift
kursiv Adj. ‘schräg, nach rechts geneigt’, Terminus der Druckersprache, rückgebildet aus Kursive f. ‘schräge, nach rechts geneigte Druckschrift’ (Corsiv, Anfang 17. Jh.), aus mlat. (scriptura) cursiva ‘laufende (geschriebene) Schrift’; vgl. mlat. cursivus Adj. zu lat. currere (cursum) ‘laufen, rennen, eilen’. Dazu Kursivschrift f. (17. Jh.).

Thesaurus

Synonymgruppe
Kurrentschrift · Kursive · ↗Laufschrift · ↗Schreibschrift
Oberbegriffe
Unterbegriffe
  • Schweizer Schulschrift  ●  Schnüerlischrift  ugs.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und nur schwer gewöhnt sich die schreibende Hand an die linksläufig in leicht absteigender Linie verlaufenden Kursiven.
Die Zeit, 06.04.2000, Nr. 15
Schreibweisen bildete sich erstmals wieder seit der späteren Antike eine Kursive aus.
o. A.: Lexikon der Kunst - G. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 15704
Für die Schrift ist teils eine spätgotische deutsche Kursive, teils eine humanistische Antiqua benutzt worden.
Hoffmann-Erbrecht, Lothar: Jenaer Musikhandschriften. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1957], S. 38990
Die Schrift kippt ins Kursive; manchmal setzt ein Abschnitt die Marke des Übergangs von einer Zeitschicht zu einer anderen.
Der Tagesspiegel, 16.03.2002
Die Minuskel ist eine kalligraphische Steigerung der Kursive mit Benutzung von Unziale und Halbunziale.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1931, S. 115
Zitationshilfe
„Kursive“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kursive>, abgerufen am 23.10.2019.

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