Kutscherkneipe, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Kutscherkneipe · Nominativ Plural: Kutscherkneipen
WorttrennungKut-scher-knei-pe
WortzerlegungKutscherKneipe
eWDG, 1969 und DWDS, 2017

Bedeutung

historisch, (oft) abwertend Kneipe mit zweifelhaftem Ruf, wie sie früher überwiegend von Kutschern besucht wurde Quelle: DWDS, 2017
Beispiel:
Die Lastwagen und Pferdefuhrwerke hielten in langen Reihen […] vor den Kutscherkneipen [BredelEnkel53]Quelle: WDG, 1969

Den originalen WDG-Artikel können Sie hier anschauen.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Noch in den kleinsten Kutscherkneipen ißt man gut - es wird fast überall gekocht und nicht industriell fabriziert.
Tucholsky, Kurt: Paris. In: ders., Kurt Tucholsky, Werke - Briefe - Materialien, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1924], S. 24625
In einer Kutscherkneipe, die in der Nähe eines westlichen Güterbahnhofs liegt, lernte ich einen dieser Männer kennen.
Ostwald, Hans: Landstreicher, Berlin: Marquardt [1906], S. 29
Unterwegs machen die beiden nochmal kurz Rast in einer Kutscherkneipe, trinken eine Tasse Kaffee und lauschen den Prahlereien eines Matrosen.
konkret, 1988
Vor einem Jahrhundert eröffnete LimonadenbudenbetreiberGustav Jahn das Gasthaus als Kutscherkneipe.
Bild, 29.04.1998
Johann Hillesheim, Urgroßvater der heutigen Inhaberin, kaufte einst die Fähr- und Kutscherkneipe.
Die Welt, 09.07.1999
Zitationshilfe
„Kutscherkneipe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Kutscherkneipe>, abgerufen am 17.10.2019.

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