Läuten, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · wird nur im Singular verwendet
WorttrennungLäu-ten (computergeneriert)
Grundformläuten
Wortbildung mit ›Läuten‹ als Letztglied: ↗Abendläuten · ↗Gebetläuten · ↗Glockenläuten · ↗Mittagsläuten · ↗Sechseläuten · ↗Sturmläuten · ↗Vesperläuten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alarmglocke Börsenglocke Freiheitsglocke Friedensglocke Glocke Kirchenglocke Klingel Klopfen Kuhglocke Schlußglocke Schulglocke Telefon Tempelglocke Totenglocke Wecker befehlen erklingen ertönen hören laut leise liturgisch mehrmalig mischen nächtlich regelmäßig schrill stören vernehmen öffnen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Läuten‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Ursache für das nächtliche Läuten war ein schnell zu behebender technischer Defekt.
Die Welt, 08.11.2002
Hätte man das Läuten gehört von dort unter den Dächern der Stadt?
Süddeutsche Zeitung, 11.11.1995
In friedlichen Tagen hatte kaum einer mehr des gewohnten Läutens geachtet.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 300
Seit den jüngsten Jahrzehnten wird das Läuten mehr und mehr auf maschinellem Wege vorgenommen.
Mahrenholz, Christhard u. Hickmann, Hans: Glocken. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1956], S. 27819
Ja, aber war es möglich, dieses möbelerschütternde Läuten ruhig zu verschlafen?
Kafka, Franz: Die Verwandlung. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 14652
Zitationshilfe
„Läuten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Läuten>, abgerufen am 16.10.2019.

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